Onlineshop erstellen: Kosten kalkulieren ohne Kostenfallen – ein Leitfaden

Von Yurii VasylievVeröffentlicht 1. September 202611 Min. Lesezeit
Blueprint eines digitalen Interfaces mit Taschenrechner und Münzen auf einem Schreibtisch

Wenn Sie einen Onlineshop erstellen, sollten Sie die Kosten kalkulieren, bevor das erste Angebot auf Ihrem Tisch liegt. Sonst vergleichen Sie Zahlen, die nichts miteinander zu tun haben. Die Spanne reicht je nach Quelle von wenigen Tausend Euro bis in den sechsstelligen Bereich, und beides kann für den jeweiligen Fall stimmen.

Dieser Leitfaden zeigt, welche Kostenblöcke zählen, was veröffentlichte Richtwerte aussagen und wo Rechnungen erst nach dem Start kippen. Besonders ausführlich behandelt er einen Punkt, der erst mit wachsendem Umsatz sichtbar wird: das Verhältnis von Grundgebühr und Provision. Am Ende steht eine Vorlage, mit der Sie ein Dreijahresbudget aufstellen und Angebote vergleichbar machen.

Was veröffentlichte Richtwerte wirklich aussagen

Wer nach Preisen sucht, stößt zuerst auf widersprüchliche Zahlen. Wix nennt in seinem Ratgeber einen Einstieg ab etwa 29,75 € pro Monat, betont aber, dass die Gesamtkosten stark von Shopsystem, Design und Funktionen abhängen. n-tv rechnet mit rund 2.000 Euro für einfache Shops und bis zu 250.000 Euro für komplexe Auftritte. Die Unicorn Factory beziffert die meisten Shops auf 3.000 bis 42.000 Euro, während it-couch bei 12.000 Euro beginnt.

QuelleGenannte SpanneEinordnung der Quelle
Wix (Ratgeber)ab ca. 29,75 € pro MonatBaukasten-Tarif; Gesamtkosten hängen von Shopsystem, Design und Funktionen ab
n-tvca. 2.000 € bis 250.000 €einfache Shops bis komplexe Online-Präsenzen
IONOSeinige Tausend bis rund 20.000 € und mehrEinsteiger-Pakete bis zu den leistungsstärksten Angeboten
Unicorn Factory3.000 bis 42.000 €die meisten Shops, je nach Komplexität
it-couch12.000 € bis 120.000 € und mehrnach Angabe der Quelle beginnen die meisten Projekte bei 12.000 €

Die Zahlen widersprechen sich weniger, als es scheint. Sie beschreiben unterschiedliche Projekte: ein gemietetes Baukasten-System, ein Agenturprojekt mit Entwicklungsstunden oder einen Mittelstandsshop mit Schnittstellen. Achten Sie außerdem auf das Alter einer Quelle, denn Tarife ändern sich. Mehrere Angaben in diesem Beitrag stammen aus dem Jahr 2020, und Sie sollten jeden Preis vor einer Entscheidung beim Anbieter bestätigen.

Drei Kostenblöcke, die in jedes Budget gehören

Die Unterscheidung zwischen einmaligen und laufenden Kosten, wie die Unicorn Factory sie vornimmt, ist der richtige Anfang. Für einen Shop mit Umsatz reicht sie aber nicht, denn ein dritter Block wächst ohne jede Unterschrift mit. Führen Sie deshalb alle drei getrennt in Ihrer Tabelle.

Einmalige Kosten: von Konzept bis Go-live

Dazu zählen Konzept, Design, Einrichtung, der Import der Produktdaten, die Anbindung von Zahlung und Versand sowie die ersten Inhalte. IONOS nennt als Kostentreiber unter anderem Design, Funktionsumfang, Inhalte, Verwaltung der Produktdaten, Mehrsprachigkeit, Bezahl- und Versandoptionen sowie Domain und Hosting. Je mehr Produkte und Varianten Sie führen, desto größer wird der Aufwand für die Datenaufbereitung. Ein Baukasten senkt diesen Block, ersetzt ihn aber nicht, weil Texte, Fotos und Preislogik trotzdem von Ihnen kommen.

Laufende Kosten: Tarif, Betrieb und Pflege

Hier landen Tarif, Domain, Hosting, kostenpflichtige Erweiterungen, Support und die laufende Pflege. Bei E-Pages lassen sich laut t3n über einen App-Store Zusatzfunktionen von Drittanbietern einbinden, wofür teilweise Extrakosten anfallen. Bei einem selbst gehosteten oder individuell gebauten Shop kommen Wartung, Updates und Sicherheit hinzu, während bei Cloud-Lösungen der Anbieter den Betrieb übernimmt. Genau darin liegt der Unterschied zwischen niedrigen Monatsgebühren und niedrigen Gesamtkosten.

Umsatzabhängige Kosten: der Block, der mitwächst

Zahlungsgebühren und Plattformprovisionen hängen am Umsatz. t3n nannte 2020 für Shopify Provisionen für die Payments-Lösung von rund zweieinhalb bis fünf Prozent, je nach Bezahlverfahren und Paket. Plentymarkets verlangte in der einfachsten Variante zusätzlich zur Grundgebühr 0,5 Prozent des Auftragsvolumens. Solche Posten tauchen in einem Projektangebot häufig nicht auf, weil sie zum Betrieb gehören und nicht zum Projekt. Trotzdem laufen sie so lange, wie der Shop verkauft.

Welche Preisstufe zu welchem Vorhaben passt

Je nach Größe Ihres Vorhabens landen Sie in einer anderen Liga, und die Sprünge zwischen den Stufen sind erheblich. Die folgenden Angaben stammen aus veröffentlichten Quellen, teils aus dem Jahr 2020, und dienen als Orientierung für Größenordnungen.

  • Baukasten und Mietshop: Wix kostete laut t3n 2020 zwischen 17 und 35 Euro im Monat, Jimdo zwischen 15 und 39 Euro bei jährlicher Abrechnung. Heise nennt in seinem Shopsystem-Vergleich für einen kleinen Shop bei webgo einen Einstieg ab 14,95 Euro pro Monat.
  • Cloud-Shopsystem mit Ausbaustufen: Shopify lag laut t3n zwischen 29 und 299 US-Dollar im Monat, die Computerwoche nennt für das Mietmodell rund 30 Euro im Monat.
  • Selbstbau mit WooCommerce: Laut Computerwoche sollten WordPress-erfahrene Händler ein bis zwei Wochen einplanen, bis der Shop professionell steht.
  • Agenturprojekt auf Standardplattform: Die Computerwoche beschreibt Entwicklungszeiten von 20 bis 200 Stunden und Kosten von 2.000 bis 20.000 Euro.
  • Mittelstandsshop mit Shopware oder Magento: Ein bis zwei Entwickler und ein Designer arbeiten laut Computerwoche vier bis sechs Monate daran, die Kosten liegen bei 50.000 bis 500.000 Euro.
  • Individuell entwickelter Shop: Die Computerwoche nennt meist 500.000 bis 1.000.000 Euro bei vier bis fünf Entwicklern und Webdesignern, einer Laufzeit von einem Jahr und länger sowie laufenden Folgekosten.

Die oberen Stufen beschreiben Projekte mit hohem Anspruch. Für kleine Shops liegt die realistische Spanne deutlich darunter, wie die Einstiegswerte der anderen Quellen zeigen. Die wichtigere Frage lautet deshalb nicht, was ein Shop kostet, sondern welche Stufe Ihr Geschäftsmodell braucht. Ein Händler mit 50 Produkten und Standardprozessen braucht selten einen individuellen Shop, während ein Anbieter mit eigenem Produktkonfigurator schnell an Baukasten-Grenzen stößt.

Fragen, die vor der Plattformwahl beantwortet sein sollten

Die Plattform entscheidet über Ihre Kostenstruktur für Jahre, deshalb lohnt sich ein Fragenkatalog vor dem ersten Angebot. Jede Antwort verschiebt Tarifstufe oder System.

  • Sortiment: Wie viele Produkte und Varianten führen Sie, und wie oft ändern sich Preise?
  • Märkte: In wie vielen Sprachen und Ländern verkaufen Sie? Bei E-Pages hängt laut t3n die Zahl der Sprachen, bis zu 15, von der Tarifstufe ab.
  • Systeme: Müssen Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Lager angebunden werden? Versacommerce nennt solche Erweiterungen, Plentymarkets bringt ERP, CRM und Kassenanbindung mit.
  • Vertriebswege: Verkaufen Sie auch über Marktplätze oder im Ladengeschäft? Shopify bietet laut t3n eine eigene Kassenlösung für den stationären Handel.
  • Wachstum: Welchen Umsatz planen Sie in zwei Jahren, und wie verändert das Ihre Gebühren?

Nach t3n sind Baukasten-Systeme begrenzter als Open-Source-Software, die sich per API in alle Richtungen erweitern lässt. Dafür müssen Händler bei Cloud-Lösungen keine Serverkapazität und Skalierung selbst organisieren. Das ist ein echter Zielkonflikt: Flexibilität kostet Betrieb, Bequemlichkeit kostet Spielraum.

Wenn die Provision die Grundgebühr überholt: der Kipppunkt

Viele Cloud-Shops arbeiten mit einer niedrigen Grundgebühr und einer Provision auf den Umsatz. Das ist am Anfang günstig und kann sich bei Wachstum umkehren. In seinem Vergleich von Cloud-Shopsystemen beschreibt t3n, dass ein Modell mit niedrigem Monatspreis und Umsatzprovision für den Händler zunehmend ungünstig wird, sobald der Umsatz steigt.

Ein Rechenbeispiel zeigt die Mechanik. Nach den 2020 von t3n genannten Konditionen kostete der Starter-Tarif von Shopware Cloud 3 Prozent Provision ohne Grundgebühr, die Variante mit Grundgebühr 29 Euro im Monat plus 1,5 Prozent. Beide Tarife kosten bei etwa 1.933 Euro Monatsumsatz gleich viel. Darüber ist der Tarif mit Grundgebühr günstiger, darunter der ohne. Die Konditionen können sich seither geändert haben, aber die Rechenlogik bleibt gleich.

Bei Zahlungsgebühren wird der Effekt schnell sichtbar. Bei 20.000 Euro Monatsumsatz entsprechen 2,5 bis 5 Prozent Gebühren 500 bis 1.000 Euro im Monat, zusätzlich zum Tarif. Plentymarkets verlangte in seiner einfachsten Variante 0,5 Prozent des Auftragsvolumens, bei 100.000 Euro Monatsumsatz sind das 500 Euro. Das sind Illustrationen und keine Angebote, aber sie zeigen, warum die Umsatzseite einen eigenen Platz im Budget braucht.

Hinzu kommt der Preis des Ausstiegs. t3n weist darauf hin, dass jeder Systemwechsel Geld kostet und einen Relaunch mit größerem Aufwand bedeutet. Viele Anbieter haben deshalb größere Tarife oder Ausbaustufen im Programm, wie t3n am Beispiel von Shopify und Shopware zeigt. Wählen Sie die Plattform also nicht nach dem Preis im ersten Monat, sondern nach dem Preis bei dem Umsatz, den Sie in zwei Jahren planen. Wie sich ein späterer Wechsel als Neubau oder Teilerneuerung bewerten lässt, beschreibt unser Beitrag zur Software-Modernisierung ohne Risiko.

Zwei Personen planen am Tisch, wie sie beim Onlineshop erstellen die Kosten kalkulieren
Zwei Personen vergleichen Zahlen für ein Shop-Budget über mehrere Jahre.

Onlineshop erstellen: Kosten kalkulieren über drei Jahre

Die belastbarste Form des Budgets ist die Dreijahressumme: einmalige Kosten plus 36 Monate laufende Kosten plus umsatzabhängige Gebühren. Drei Jahre sind eine Planungsannahme und kein Branchenstandard, aber sie zwingen Sie, Betrieb und Provisionen mitzudenken. Wenn Sie einen Onlineshop erstellen und die Kosten kalkulieren, dient die folgende Tabelle als Gerüst für Ihr Rechenblatt.

KostenpositionArtWas Sie vom Anbieter klären müssen
Konzept, Design, EinrichtungeinmaligFestpreis oder Stundenaufwand, Leistungsumfang
Produktdaten: Import und Pflegeeinmalig und laufendWer importiert, wer pflegt, wie viele Varianten
Zahlungs- und Versandanbindungeinmalig und umsatzabhängigGebühren je Verfahren und Tarifstufe
Mehrsprachigkeiteinmalig und laufendWelche Tarifstufe, wer übersetzt
Tarif, Domain, Hostingmonatlich oder jährlichPreis bei jährlicher Abrechnung, Kündigungsfristen
Erweiterungen und AppsmonatlichWelche Funktionen kosten extra
Wartung, Support, WeiterentwicklunglaufendReaktionszeit, Stundensatz, Vertragslaufzeit
Rechtstexte und Datenschutzeinmalig und laufendWer aktualisiert bei Änderungen
Systemwechsel als Reservespäter, einmaligDatenexport, Schnittstellen, Aufwand

Rechnen Sie jede Zeile in drei Umsatzszenarien durch: vorsichtig, geplant und optimistisch. Die einmaligen Kosten bleiben meist gleich, aber die umsatzabhängigen Posten wandern stark. Erst wenn die drei Summen nebeneinanderstehen, sehen Sie, ob sich ein Tarifwechsel oder eine andere Plattform lohnt. Planen Sie zudem eine Reserve ein und legen Sie deren Höhe mit Ihrem Dienstleister fest, bevor das Projekt beginnt.

Posten, die in Angeboten leicht untergehen

Manche Kosten fehlen in Angeboten, weil sie außerhalb des Projektumfangs liegen. Sie treffen Sie trotzdem, und deshalb lohnt der gezielte Blick darauf.

  • Tarifgrenzen: Bei E-Pages brauchen laut t3n Kassensystem, ERP-Anbindung und Marktplätze mindestens die Stufe L, und für die meisten Bezahlvarianten außer PayPal die Stufe M. Der günstigste Tarif deckt Ihren Bedarf also nicht automatisch.
  • Partnerabhängigkeit: Bei E-Pages wählen die Vertriebspartner Tarife und Funktionsinhalt selbst, wie t3n schreibt. Prüfen Sie deshalb, welche Funktionen Ihr Paket tatsächlich enthält.
  • Rechtliche Details: t3n weist darauf hin, dass Baukästen wie Wix kein spezifisch deutsches Produkt sind. Bei Grundpreisangaben und Deklarationspflichten sollten Sie sich daher gesondert informieren.
  • KI-Funktionen: Deutsche Startups beschreibt Support-Chatbots wie Zendesk AI und Tidio für die Betreuung rund um die Uhr, nennt aber zugleich die DSGVO als zentrale Hürde, sobald Kundendaten ausgewertet werden.

Welche Pflichten für Ihr Sortiment und Ihre Kundendaten gelten, klärt am besten eine fachkundige Rechtsberatung. Kosten und Eignung unterscheiden sich von Fall zu Fall. Für das Budget genügt zunächst, jede dieser Zeilen mit einem Preis oder mit dem Vermerk offen zu füllen.

So machen Sie Angebote vergleichbar

Ein Angebot ist nur dann vergleichbar, wenn es dieselben Annahmen trifft. Die Computerwoche weist darauf hin, dass Dienstleister nach Entwicklungszeit abrechnen, die je nach Aufwand zwischen 20 und 200 Stunden liegen kann. Zwei Angebote über denselben Betrag können deshalb völlig verschiedene Leistungen meinen. Fordern Sie von jedem Anbieter dieselben Angaben:

  • Welche Plattform und welche Tarifstufe zugrunde liegen
  • Eine Stundenschätzung je Arbeitspaket oder einen klar beschriebenen Festpreisumfang
  • Was ausdrücklich nicht enthalten ist, etwa Produktdatenimport, Texte oder Übersetzungen
  • Welche laufenden Kosten nach dem Start entstehen, einschließlich Support und Wartung
  • Wie Sie Ihre Daten exportieren können, falls Sie später wechseln
  • Wem Code, Design und Domain nach Projektende gehören

Bei einer Individualentwicklung sollten Sie zusätzlich klären, wie die Weiterentwicklung abgerechnet wird. Die Computerwoche merkt an, dass individuell gebaute Shops durch neue Module und Funktionen kontinuierlich wachsen und deshalb Folgekosten verursachen. Wenn Sie einen individuell entwickelten Shop erwägen, zeigt E-Commerce und individuelle Onlineshops von Xerx, wie ein unabhängiges Studio aus Innsbruck solche Projekte angeht. Ob ein Studio oder eine Agentur zu Ihrem Vorhaben passt, behandelt unser Beitrag Applaunch Agentur oder spezialisiertes Studio.

Ein Budget, das Sie verteidigen können

Ein Shop-Budget ist glaubwürdig, wenn es drei Dinge zeigt: was einmalig anfällt, was monatlich läuft und was mit dem Umsatz steigt. Alles andere sind Annahmen, die Sie benennen sollten. Dazu gehört auch, den Shop in Ihre übergreifende Planung einzubetten. Wie das für kleine und mittlere Unternehmen aussieht, erklärt unser Beitrag zur Digitalisierungsstrategie für KMU.

Nehmen Sie sich als Nächstes zwei Stunden, tragen Sie die Zeilen aus der Tabelle in ein Rechenblatt ein und füllen Sie sie für zwei Anbieter aus. Der Abstand zwischen beiden Dreijahressummen sagt meist mehr aus als jeder Richtwert aus einem Ratgeber. Bleiben Zahlen unklar, fragen Sie den Anbieter vor der Unterschrift nach der aktuellen Preisliste.

Action Steps

  1. Anforderungen festhalten: Notieren Sie Sortiment, Märkte, Sprachen, Vertriebswege und angebundene Systeme, bevor Sie Angebote einholen.
  2. Drei Kostenblöcke anlegen: Trennen Sie im Rechenblatt einmalige, laufende und umsatzabhängige Kosten.
  3. Umsatzszenarien definieren: Rechnen Sie jede Position für einen vorsichtigen, einen geplanten und einen optimistischen Umsatz durch.
  4. Kipppunkt berechnen: Vergleichen Sie Tarife mit und ohne Grundgebühr anhand Ihres erwarteten Umsatzes und der aktuellen Preislisten.
  5. Angebote vereinheitlichen: Fordern Sie von jedem Anbieter Plattform, Stundenschätzung, Ausschlüsse, laufende Kosten und Exportmöglichkeiten schriftlich an.
  6. Reserve festlegen: Vereinbaren Sie vor Projektbeginn eine Reserve für Weiterentwicklung und einen möglichen späteren Systemwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Onlineshop mindestens?

Das hängt vom Modell ab. Wix nennt einen Baukasten-Einstieg ab etwa 29,75 € pro Monat, heise nennt für einen kleinen Shop bei webgo 14,95 € pro Monat, und n-tv beziffert die Einrichtung einfacher Shops auf rund 2.000 Euro. Bestätigen Sie aktuelle Preise immer beim Anbieter.

Was kostet ein Onlineshop über eine Agentur?

Die Computerwoche nannte 2020 für kleine Shops bei 20 bis 200 Entwicklungsstunden 2.000 bis 20.000 Euro, für Mittelstandsshops mit Shopware oder Magento 50.000 bis 500.000 Euro. it-couch nennt 12.000 bis 120.000 Euro und mehr. Der Umfang entscheidet, daher zählt die Leistungsbeschreibung mehr als die Summe.

Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Start?

Dazu zählen Tarif, Domain, Hosting, kostenpflichtige Erweiterungen, Support und Wartung sowie umsatzabhängige Zahlungsgebühren und Provisionen. t3n nannte für Shopify 2020 Zahlungsprovisionen von rund 2,5 bis 5 Prozent, je nach Verfahren und Paket.

Wann lohnt sich ein Wechsel des Shopsystems?

Wenn Provisionen und Gebühren bei gestiegenem Umsatz die Kosten eines passenderen Tarifs oder Systems übersteigen. t3n weist aber darauf hin, dass jeder Systemwechsel Geld kostet und einen Relaunch bedeutet. Rechnen Sie beide Seiten über mehrere Jahre durch.

Reicht ein Baukasten für einen ernsthaften Shop?

Für ein überschaubares Sortiment und Standardprozesse oft ja. t3n beschreibt Baukästen allerdings als begrenzter in der Erweiterbarkeit als Open-Source-Systeme mit API. Bei Konfiguratoren, besonderer Preislogik oder vielen Schnittstellen sollten Sie eine flexiblere Plattform prüfen.